Vorträge

Was wäre, wenn Dich niemand antreibt?

Vortrag mit Diskussion
Im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit, Berlin

Mittwoch, den 13.Oktober um 19.00h-20.15h
via Zoom

Wir alle kennen wahrscheinlich das nagende Gefühl nicht genügend Zeit zu haben.
Es ist ein kollektives Problem unserer modernen Zeit.
Ist denn Zeitmangel (auch) ein psychisches Problem?
Gibt es auch eine Zeitqualität? Wie sieht es denn mit den Rythmen der Natur aus?
Wir sprechen über Entschleunigung, achtsamen Umgang mit Zeit und wie es uns
gelingen kann, wieder genügend Zeit in unser Leben zu holen.

Anmeldung bis zum 12.10.2021 um 20h unter einfach.aufatmen@gmail.com
Dieser Vortrag ist kostenlos.


Folgende Vorträge wurden bereits gehalten und sind buchbar.


Hast du deine Antennen überall –
nur nicht bei Dir?
Fluch und Segen von Hochsensibilität – ein neuer Blickwinkel

Betrittst du den Raum und merkst sofort welche Stimmung bei jedem herrscht?
Merkst du schon aus 100m Entfernung, wie dein Nachbar gelaunt ist?

Fällt es dir schwer in dir zu ruhen und reagierst übermäßig stark auf Umgebungsgeräusche?
Dann ist der Vortrag etwas für dich.
Ich spreche über die möglichen Ursachen von Hochsensibilität,
welche Rolle die Agressionen im Zusammenhang mit starker Sensitivität spielen –
und natürlich darüber, wie wir lernen können mehr in uns selbst zu ruhen.


Wie Trauma uns isoliert –
und wie wir Verbindung wieder lernen können

Was trennt uns eigentlich voneinander?
Wie kommt es, dass so viele Menschen einsam und isoliert sind,
und doch alle den Wunsch nach Verbundenheit und Nähe in sich tragen?


Welche Spuren hinterlassen unsere Erfahrungen?
Und wie prägen diese unser Selbstgefühl und die Beziehungen zu unseren Mitmenschen?

An diesem Abend werde ich
über eine weniger bekannte Form von Trauma sprechen:
– dem Entwicklungstrauma.
Ein Entwicklungstrauma beruht auf sich wiederholenden überwältigenden Ereignissen, oder einer andauernden Situation, die ein hohes Stressniveau auslöst.
(Einzelne katastrophale Ereignisse werden dagegen als Schocktrauma bezeichnet.)
Entwicklungstraumata entstehen in unseren ersten Lebensjahren
zum Beispiel durch Vernachl
ässigung, Vereinnahmung, Trennung der Eltern, Missbrauch und,und,und ...
Sie pr
ägen unser Lebensgefühl, d.h. durch welche Brille wir in die Welt schauen.
Für das Kind ist es manchmal der einzige Ausweg, sich in „seine eigene Welt zurückzuziehen“. War dieser „Rückzug“ als Kind notwendig um sich zu schützen, kann es sein, dass es uns als Erwachsener schwer fällt  uns anderen Menschen zu öffnen und soziale Bindungen einzugehen. In Deutschland gilt Einsamkeit als ein weit
verbreitetes Phänomen.

Wie können wir nun Verbindung wieder lernen und neue Erfahrungen machen?
Was können wir gegen die zunehmende Vereinzelung tun?

Wie können wir lernen, uns im Kontakt mit anderen sicher fühlen?

Von der Anstrengung es allen recht machen zu müssen,
und wie wir dies verändern können

Gehörst du zu den Menschen, die den Anderen alles recht machen wollen und nur schwer „Nein“ sagen können? Orientierst du dich zu sehr an den Bedürfnissen deiner Umgebung?

Wieviel Stress machen wir uns eigentlich, um in den Augen der anderen gut dazustehen? Es ist ganz natürlich im Zusammenleben, immer wieder Kompromisse zu machen,aber wann beginnen wir uns zu übergehen und verbiegen?

Den Erwartungen anderer gerecht zu werden, ist für viele Menschen eine tiefsitzende Überlebensstruktur, um geliebt zu werden. Abgrenzung ist dabei mit Schuldgefühlen belastet.


Vom  Selbstbild zum Selbstgefühl

Wenn Du aufhörst darüber nachzudenken wie du wirkst,
beginnst du zu wirken.

Wir kennt dies nicht? Unsere menschliche Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung führt uns dahin einem idealen Selbstbild hinterherzujagen. Und die Bilder aus der Medienwelt stärken die nahezu unrealistischen Idealbilder.
Das Problem daran ist: „Diesem Selbstbild zu entsprechen ist nahezu unrealistisch. So müssen wir uns anstrengen jemand zu sein, der wir nicht sind und setzten uns unter Druck.
Während wir einem Bild im Kopf nachjagen, übersehen wir gleichzeitig die Signale unseres Körpers. Was bedeutet es denn, sich im Körper zu Hause zu fühlen?  Was bedeutet Selbstgefühl?

In dem Vortrag mit Übungen erforschen wir den Zusammenhang zwischen Körpergefühl und der Fähigkeit sich selbst gut zu spüren und wahrzunehmen und damit zu einem „echten“ Selbstgefühl gelangen.


Die Heilkraft des Atems –
Im Fluss sein – Kraft tanken

Über Einfluss des Atem auf unser körperliches
und seelisches
Wohlbefinden:

Wir alle kennen das Sprichwort: einen langen Atem haben. Ein langer Atem spricht von Durchhaltevermögen, Verbundenheit und Konzentration. Ein frei fließender Atem verleiht uns Lebendigkeit und Freude. Ein bewusster Atemzug bringt uns unmittelbar zu uns selbst zurück, wenn wir einmal gedankenverloren sind.

Das Wissen um den Atem ist uralt. Es wurde schon von Heilern und Medizinern alter Naturvölker eingesetzt. Als Brücke zwischen Körper, Gefühlen und Geist – und somit als Mittler der uns zur Verfügung stehenden Lebensenergie – verbindet er uns mit unserer Umwelt. Stress und Fremdbestimmung kann er gut abfedern, aber ebenso auch unterdrückte Lebensenergie freisetzen. Schon allein die auf den Atem gerichtete Aufmerksamkeit stärkt nachhaltig dein Bewusstsein und fördert die Eigenwahrnehmung.

In diesem Vortrag spreche ich umfassend über die heilende Kraft des Atems und die
Wechselwirkung zwischen unseren Gefühlen und unserer Atmung, sowie die Wechselwirkung zwischen unserer körperlichen Gesundheit und der Qualität unseres
Atems.


Wenn die Luft wegbleibt  – Atem und Angst

Kennen Sie das? Die Kehle ist zugeschnürt und sie haben das Gefühl nicht genügend Luft zu bekommen. Immer mehr Menschen leiden an angst- und stressbedingten Atembeschwerden. Unsere Atemgewohnheiten spiegeln unseren inneren Zustand wieder, weil Gefühle und Atmung eng miteinander verbunden sind. Der Vortrag zeigt Wege der Atemtherapie im Umgang mit  Angst  und Stress, um die Botschaften unseres besser Körpers zu verstehen.


Bei mir und mit Dir sein – Verbindung schaffen, Grenzen setzen

Viele Menschen haben Probleme, „nein“ zu sagen, sich abzugrenzen und ihren eigenen Standpunkt einzunehmen. Dies kann zu verzwickten Lebenssituationen und psychischen Problemen führen. Wie kann ich meine Bedürfnisse besser spüren? Wie kann ich mit dem „Anderen“ verbunden bleiben, auch wenn ich nicht alles mit ihm teilen kann? Wo ist die Grenze zwischen mir und Dir? An diesem Abend geht es um die Verbindung zu uns uns selbst ,und wie wir klarer im Kontakt mit Anderen sein können.

Wie immer, bieten meine Vorträge hochwertige Informationen aus Theorie und Praxis, sowie Raum für Austausch.

Anfragen unter: einfach.aufatmen@gmail.com
oder 0176/42030969