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Warum Körperbewusstsein extrem wichtig ist
(und du nicht darauf verzichten solltest)
Newsletter November 2018

Die ersten dreizig Jahre meines Lebens, habe ich losgelöst von meinem Körper gelebt.
Auch wenn ich ihn ganz normal benutzte, um zu essen und durch die Gegend zu laufen, bewohnte ich ihn nicht wirklich.Ich hatte kein Gefühl zu ihm.

Nicht-Fühlen als Schutz

Gestern fand ich im Keller, als ich auf der Suche nach meinen Winterschuhen war, (m)ein Tagebuch von 1996. Damals war ich 15 Jahre alt. Ich schlug das Tagebuch an einer beliebigen Seite auf und las: „Ich kann ohne eine Miene zu verziehen alle Schmerzen ertragen. Ich kann mich beherrschen. Es ist wie eine innere Selbstbestätigung, wenn die Nadel meine Haut durchsticht. Selbstbeherrschung. Ich habe meinen Körper mehr unter Kontrolle als meine Seele…“
Das sind die Worte der damaligen Jugendlichen Mareike, die sich ab und an in die Haut ritzte und stolz darauf war so viel ertragen zu können. Ich hatte damals keine Ahnung davon, wie sehr ich mich von meinem Körpergefühl getrennt hatte. Damals schützte mich das „Nicht fühlen“ um meine Verlorenheit nicht wahrzunehmen. Und es war gut so.

Dafür fühlte ich auch nicht das sanfte Pulsieren meines Körpers, sein Schwingen und Atmen, und hatte kein SELBSTGEFÜHL Ich erschuf mir dafür ein gedankliches Konstrukt, wie ich sein wollte. Dieses Selbstbild musste ständig von anderen bestätigt werden: meinen Klassenkameraden, den Jungs in der Disco und der Gothic Szene, in der ich mich befand.

Ich spürte die Stimmungen jeder Person im Raum. Ich spürte die Erwartungen und Bedürfnisse der Personen um mich herum, und glaubte sie bedienen zu müssen.
Dann spielte ich die Rolle, bei der ich annahm am meisten gemocht zu werden.
Und dies alles bemerkte ich noch nicht einmal.

Ich war ziemlich verträumt und gedankenverloren.
Mehr im Kopf, als im Körper. Ich fand mein Zuhause in der Spiritualität und war gleichzeitig unsicher in der Welt. Diese empfand ich oft als roh und kalt. Als sich im Alter von 29 Jahren die Panikattacken häuften, war dies ein Weckruf, und der Beginn meines Weges zurück in den Körper. Zunächst begann ich während meiner Panikattacke zu stampfen, oder die Füße zu kreisen, was mir half zu spüren und gedanklich aus dem Angstkarussel auszusteigen.

Von Bodenlosigkeit zu innerem Halt

Auf einem internationalem Camp in den Bergen traf ich einen Menschen der ausschließlich barfuß lief. Er lief flink und schaute nie zu Boden. Ich fragte ihn, wie oft er in etwas Unangenehmes trete. Er antwortete mir: „Niemals, mein Fuß spürt ganz genau wo er hintritt. Ich brauche nicht die Kontrolle meiner Augen.“ Ich war beeindruckt. Das imponierte mir und ich begann mich für Körperintelligenz zu interessieren und Achtsamkeitsübungen nicht mehr langweilig zu finden.

Ich begann beim Gehen meine Füße zu spüren und die Verbindung zur Erde wuchs. Wenn ich das warme Pulsieren in meiner Füßen zu spürte, fühlte ich mich sogleich sicherer. Wenn Angst aufstieg fiel mir auf, dass meine Füße kalt waren. So saß ich in der Berliner U Bahn, die Füße kreisend und die Aufmerksamkeit von meinen ängstlichen Gedanken immer wieder auf die Füße lenkend. Wer Panikattacken kennt, der weiß, dass dies eine hohe Kunst ist. Doch es lohnt sich: irgendwann spürte ich Empfindungen in den Füßen. Es zog mir nicht mehr den Boden unter den Füßen weg. Ich hatte Halt.

Wenn ich heute die jungen Mädels bei Minusgraden in Feinstrumpfhosen zittrig und rauchend am Bahnsteig stehen sehe, wird mir klar wie viele Menschen Ihren Körper nicht wirklich spüren.Und WIR ALLE sind wahrscheinlich mehr im Denken zu Hause als im Fühlen.

Heute mag ich meinen Körper und freue mich, wenn ich mich mit ihm verbunden fühle.
Meine Tagträumereien verwandeln sich in zunehmendes Körperbewusstsein und Präsenz.
Hier komme ich in Kontakt mit meinen Bedürfnissen und meiner spielerischen impulsiven Lebendigkeit. Hier lodert mein inneres Feuer. Die Antriebskraft von ganz tief innen. Hier höre ich die Alarmglocken läuten, sowie mein intuitives Bauchgefühl. Es ist meine Lieblingsübung geworden, mich immer wieder auf meine Körperempfindungen zu konzentrieren.

Hier fasse ich für Dich zusammen,
warum Körperbewusstsein so extrem wichtig ist:

sich lebendiger fühlen

Wenn du dich wohl in deinem Körper fühlst, bist du durchströmt von Lebendigkeit und Lebenslust.
An solchen Tagen fühle ich Antriebskraft und richtig krasse Freude, die keinen Grund braucht.

das Nervensystem entspannt sich

Das Kreisen im Kopf fährt runter. Das Nervensystem reguliert sich und die Verdauung setzt ein.Wenn du dagegen unter Strom stehst, bist du unfähig Erlebnisse tatsächlich zu verarbeiten. Du bleibst in der Überforderung hängen und fühlst dich dünnhäutig.

Du bist mehr bei dir statt im Geschehen

Wenn du dich selbst spürst, bist du dem äußeren Geschehen nicht mehr so ausgeliefert.
Angenommen, du bist mit einer Person im Raum, die enttäuscht von dir ist und es dich deutlich spüren lässt. Doch statt
dich von der Spannung komplett einnehmen zu lassen, spürst du dich in deinem Körper. Es gibt Stellen, die sich vielleicht eng anfühlen. Du atmest weiter. Du stehst hier mit all deinen Empfindungen und die andere Person steht ebenso da mit all ihren Empfindungen. Auf diesem Wege lernst du mit Spannungsmomenten umzugehen. Für mich als tendenzielle Konflikt-Vermeiderin ist dies ein Schlüssel in die Freiheit.

Du kannst deine Bedürfnisse besser formulieren

Wenn du dich und deine Gefühle besser wahrnehmen und einordnen kannst, befindest du dich nicht mehr in einem verwirrendem Sturm. Nicht zuletzt kommst du in Verbindung mit deinem Körper vom Träumen mehr ins Tun.

Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle, wie du dein Körperbewusstsein stärken kannst. Wahrscheinlich gibt es so viele Wege, wie Seelen auf der Erde.

Hier ein paar Anregungen:

  • Nimm dir jeden Tag einige Momente Zeit, einfach nur deinen Körper zu spüren.
    Ein paar Fragen sind: Fühlst du sein Pulsieren und Strömen, fühlst du Spannungen, deinen Atem, die Temperatur, die Kontaktflächen deiner Füße zum Boden?
    Selbst wenn du wahrnimmst, das du nicht viel Fühlst ist dies ein Beginn. Du hast die Absicht gesetzt deine Aufmerksamkeit in den Körper zu bringen und die Energie wird früher oder später der Aufmerksamkeit folgen.

  • Tanzen, Sport oder Yoga machen, Herumtoben

  • Während du mit Menschen in Kontakt bist lenke immer wieder die Aufmerksamkeit nach innen und auf deinen Körper,. Frage dich: Wie geht es mir gerade?

  • Für einige Menschen ist es sinnvoll im geschützten Rahmen einer Körpertherapie, oder ähnlichen Angeboten, mit ihrem Körper in Kontakt kommen. Oftmals haben traumatische Erlebnisse zu einer Spaltung zwischen Kopf- und Körper geführt. Deshalb kann es zu inneren Widerständen kommen, sich mit dem Körper zu verbinden. Diese Widerstände sind ein Schutz davor, mit unangenehmen Gefühlen oder Erinnerungen in Kontakt zu kommen und hier ist eine gute Begleitung sinnvoll.

Eine tiefe Freundschaft mit deinem Körper zu schliessen,
bringt dich näher zu dir selbst. Das macht dich vom Suchenden zum Liebenden.
Du brauchst nicht mehr heimatlos umher zu irren, denn wie die Schnecke trägst du dein Hause mit dir herum, wohin auch deine Reise führt.

Wieviel Stress ist selbst gemacht? (Newsletter September 2018)

Von der Anstrengung es anderen recht machen zu müssen
und wie du Dich daraus befreien kannst

Gehörst du zu den Menschen, die anderen alles recht machen wollen und nur schwer Nein sagen können? Orientierst du dich zu sehr an den Bedürfnissen deiner Umgebung?

Es ist eine der tiefsten menschlichen Sehnsüchte,
uns vollkommen gesehen und geliebt zu fühlen.
Wir wollen uns zugehörig fühlen, angenommen und wertgeschätzt werden,
so wie wir sind.

Doch was passiert, wenn wir für das Gefühl der Zugehörigkeit unsere Bedürfnisse opfern und unsere Grenzen übertreten? Viele Menschen wissen nicht einmal, wo ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen sind.

Vielleicht ist es schon längst zur Gewohnheit geworden, für andere da zu sein und sich den Gegebenheiten unterzuordnen. Einige empfinden sich in diesen Momenten als besonders wertvoll. Andere Menschen fühlen sich nur in einer harmonischen Umgebung wohl und meiden Konflikte.

Doch zwanghafte Harmonie knechtet die freie Entscheidung. Die Entscheidung Ja zu sagen oder aber Nein. Die Entscheidung sich zu verbinden oder abzugrenzen, die Entscheidung sein Leben entsprechend seiner Bedürfnisse zu gestalten.

Ich habe lange Zeit meine Bedürfnisse ganz automatisch unter jene meiner Mitmenschen gestellt. Ich kannte meine Stimme nicht, ich war ein Echo. Und das war mir nicht einmal wirklich bewusst. Ich habe viel zugehört und wohlwollend genickt. Ich habe bestätigt und mich dabei leer gefühlt. Daher zog ich bis Mitte 20 auch Menschen an, die sehr viel von sich redeten. Ich hatte dann manchmal sogar das Gefühl verschluckt, zu werden und war nach Treffen ausgelaugt. Ich fühlte mich selbst nicht mehr.

Ich begann zu beobachten, was da los war. Ich fand heraus, dass ich in mir den Glauben hatte, nicht wichtig zu sein. So gibt es verschiedenste Motive, die dazu führen, es anderen recht machen zu müssen. Einige sind:

  • Man sitzt zwischen den Stühlen, weiß nicht wo man hingehört und kennt seine eigene     Position nicht.
  • · Manche Menschen fühlen ihren eigenen Schmerz nicht, wenn sie mit ihrer Aufmerksamkeit bei den Angelegenheiten anderer Leute sind und sich rührend um Menschen kümmern, denen es schlechter geht als Ihnen selbst.
  • Andere Menschen bekommen sofort ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle, wenn sie ihren eigenen Prioritäten folgen. Von ihnen höre ich oft den Satz: „Ich möchte den anderen nicht verletzen“.

Was hilft?

Ein stetiger leidenschaftlicher Weg zu einem Gespür für sich. Ein inneres Anerkennen des eigenen Wertes. Kennenlernen des persönlichen Raumes, deiner Eigenschwingung, deiner Grenzen. Vertrauen in die eigene Entscheidungskraft.

Wenn du weißt, wer du bist und was du brauchst, dann entwickelt sich ein immer klareres Gefühl von dir. Dann hast du einen Standpunkt. Hast du selbst keine Ahnung, wo du stehst, wirst du unbewusst durch die Umgebung gelenkt. Dann könnte auf deinem Grabstein stehen:
Mein Leben hat jedem gefallen, nur mir nicht.“ Zu deinem Selbstgefühl gehören Werte, auf die du dich beziehen kannst und (d)eine Intuition, auf die du vertrauen kannst. Denn ganz tief in dir gibt es einen Platz, wo du ganz genau spürst was du selbst möchtest.

Folgende vier Wege haben mir geholfen,
mich von dem Recht-machen-müssen-Zwang mehr und mehr zu befreien:

  • Meine Bedürfnisse innerlich ernst zu nehmen,
    selbst wenn sie mir nicht angemessen erscheinen
    Es ist da, also darf es auch da sein!
  • Zu lernen, schlechte Stimmungen auszuhalten. Hier hilft extrem unser Körperbewusstsein (dazu wird es demnächst einen Artikel geben). Bei harmoniebedürftigen Menschen, gibt es die Tendenz, vor schlechten Stimmungen fliehen zu wollen und alles ganz schrecklich zu finden. Das führt dazu, dass wir uns selbst gar nicht mehr spüren. Die Frage die hier weiterhilft ist: Was macht diese Stimmung mit mir? Und wie fühlt es sich während meines Erlebens in meinem Körper an? Wenn wir ein Gefühl als Körperempfindung spüren können, wird es für uns wesentlich erträglicher. Wir spüren uns immer noch in unserem Körper und verschwinden nicht in der schlechten Stimmung.
  • Ein schlechtes Gewissen tötet nicht! Wenn wir beginnen, die Erwartungen der Mitmenschen nicht mehr zu bedienen, wird das gefürchtete schlechte Gewissen vermutlich auftauchen. Doch es wird mit jedem Mal abnehmen. Und die eigene Kraft und das Vertrauen in dich wächst mit jedem Mal, wenn du es schaffst für dich selbst einzustehen. Das bringt Freude und Neugier. Ein schöner Nebeneffekt: Der Respekt an deiner Person wird auf magische Weise steigen. Leute stellen viel weniger Erwartungen an dich, die du nicht erfüllen kannst oder willst.
  • Auseinandersetzen mit den eigenen Aggressionen. Harmoniebedürftige Menschen haben in ihrer Vergangenheit Aggressionen als sehr bedrohlich erlebt. Darum bewerten sie diese als negativ und haben so auch den Zugang zu ihren gesunden Aggressionen verloren. Dadurch fühlen sie wenig Energie für klärende Auseinandersetzungen und trauen sich nicht,ihre Grenzen zu setzen.

Liebe deinen nächsten wie dich selbst, so heißt es in der Bibel.

Aber wie viel Liebe bekommt dein Nächster, wenn du dich selbst zu wenig liebst?
Mit der Liebe zu
dir, beginnt die Liebe in der Welt.

Muss ich denn wirklich Funktionieren? (Juli 2018)

Vom Gefühl Funktionieren zu müssen zu emotionaler Berührbarkeit

Wir alle kennen wahrscheinlich das Gefühl „immer“ funktionieren zu müssen.
Obwohl ich glücklicherweise in einen Umfeld lebe, wo es Raum für Gefühle und liebevoller Begegnung gibt, merke ich immer wieder, wie tief dieses Funktionieren müssen auch in mir verankert ist. Der ständige Druck voranzukommen, die zwanghafte Optimierung der Persönlichkeit, und das Leben mit der „to-Do-Liste“ , das kennen wir wohl alle.
Wir leben in einer Gesellschaft, die den Selbstwert an Leistungen misst.

Der Funktionieren Müssen Modus beherbergt eine ganz bestimmte Atmosphäre, nämlich eine Mischung aus Überforderung und „Nicht wirklich fühlen wollen“. Körperlich begleitet ist diese leicht getriebene Stimmung von flachem Atem und engem Denken. Der Nacken wird fest und der Kiefer hart. Äußerlich wirken wir tough, und können unsere Verletzlichkeit meisterhaft in lockere Sprüche, oder Humor umwandeln, doch innerlich fühlen wir uns irgendwie schwach. Und für viele ist dies ganz normal.

Musst du denn wirklich Funktionieren?

Es ist hilfreich, dir die Frage zu stellen, ob ich du denn tatsächlich funktionieren musst, oder
ob du dich auch selbst unter Druck setzt. Manchmal ist es der eigene Anspruch perfekt zu sein. Wir haben vielleicht Angst, uns zu zeigen, wie wir uns wirklich fühlen. Wir haben Angst, nicht mehr gemocht zu werden, wenn wir uns mal raus ziehen. Wir haben Angst etwas zu verpassen, wenn wir nicht ständig am Ball bleiben.
Uns in unseren Bedürfnissen wichtig zu nehmen, erfordert also auch die Konfrontation mit den Konsequenzen. Doch langfristig ernten wir das Geschenk uns lebendiger und selbstbestimmter zu fühlen.
Was hilft uns denn aus dem Funktionieren müssen Modus heraus?

Verbundenheit.

Meine Beobachtungen zeigen, dass das Gefühl funktionieren zu müssen weicht,
sobald wir uns verbunden fühlen. Mit Verbundenheit ändert sich unser Grundgefühl sofort.
Unser Körper fühlt sich lebendiger an, unser Atem fließt leicht, unser Denken wird inspiriert,
das Leben scheint leichter.

Verbundenheit kann auf viele Weise entstehen z.B. mit deinem Partner, deinen Freunden, deinem Wohnort und nicht zuletzt mit dir selbst. Im Moment der Verbundenheit werden viele selbst auferlegte Notwendigkeiten unwichtiger.

Was kannst du tun, um dich verbunden zu fühlen?

Die Frage könnte in einem Jahresworkshop beantwortet werden und ist unglaublich vielschichtig.
Beobachte zunächst einfach, was in dir passiert, wenn du dich verbunden fühlst.

Sei es auch nur durch ein nettes Lächeln auf der Straße; etwas verändert sich in dir.
Vielleicht atmest du tief durch, vielleicht durchflutet dich ein warmes Gefühl oder ein

hoffnungsvoller Gedanke. Atme tief und speichere innerlich dieses Gefühl ab.

Bei jeder Erfahrung von Verbundenheit merke dir bewusst die Körperempfindungen.
Immer wieder. So kannst du dich in Momenten der Isolation, an diese Momente der
Verbundenheit zurückerinnern.

Als Kind habe ich mir eine Lieblingsecke eingerichtet, in der ich mich mit meinen Teddy´s sehr wohl fühlte, es war „mein Reich“ und ich kam dort immer in Verbindung mit meiner eigenen
Freude. Heute lege ich ein gutes Musikstück ein, oder singe, um mich in eine gute Schwingung zu bringen.

Wenn mich etwas innerlich sehr bewegt, versuche ich mich mitzuteilen. Nicht immer hat man das Glück Menschen in seiner Umgebung zu haben, die ein offenes Ohr schenken können. Doch gibt es sie, dann scheue dich nicht dich mitzuteilen. Etwas zu teilen schafft Erleichterung und das Gefühl der Verbundenheit.

Verbundenheit ist der Funktionsmoduskiller schlechthin, ebenso wie Kreativität.

Kreativität.

Kreativität öffnet deinen eigenen Lebensfluss und verbindet dich mit deiner
schöpferischen Kraft. Kreativität kann sich in allem ausdrücken: wie du dein Essen zubereitest, wie du dich kleidest, oder eben als ein Tanz am Morgen. Seit etwa 3 Monaten beginne ich den Tag mit etwas Kreativem, etwas das mir Spaß macht. Bisher hatte ich immer brav alle Notwendigkeiten meiner Arbeit zuerst erledigt, und bin dann zu erschöpft gewesen, kreativ zu sein. Seit ich es umgekehrt habe, merke ich wie ich aus der Kreativität Energie gewinne und mir dann auch die Notwendigkeiten leichter fallen.

Atmen und Spüren

Das Atmen ist eine Möglichkeit um dich mit deinen Gefühlen in Kontakt zu bringen.
Wenn wir überfordert sind, brauchen wir Raum, um wahrnehmen zu können, was sich dahinter verbirgt: vielleicht sind wir ja eigentlich wütend oder traurig.
Mit deinen Gefühlen in Kontakt zu kommen hilft dir, mit dir in Verbindung zu kommen.
Es ist auf Dauer tragbarer, als dein Fühlen zurückzudrängen, in die Anspannung zu gehen und zu funktionieren. Funktionieren müssen erschöpft auf Dauer, den Gefühlen Raum zu geben setzt Energie frei. Wir können uns von Moment für Moment immer wieder neu entscheiden.