Panikattacke – Was tun ?

Allgemeine Tipps für Paniksituationen – ein Notfallkoffer:

         Aufmerksamkeitsebene:

  • Wie kann ich in dieser Situation am besten für mich sorgen?
    Vielleicht findest du in während der Angstsituation irgendetwas im Raum, oder
    um dich herum, was dir inneren Halt verschaffen kann (sei es auch noch so minimal). Vielleicht kannst du im Sitzen die Lehne fühlen, die dich hält;
    den Boden unter deinen Füßen der dich trägt; oder ein Detail in deiner
    Umgebung,das dir Zuversicht gibt. Realisiere achtsam die Umgebung.
    Richte deine Aufmerksamkeit auf Harmloses – den Wind, Geräusche
    ein schönes Bild.
     

    Körperebene:

  • Spüre deine Füße.
  • Kreise deine Füße.
  • Nehme die Verbindung der Fußflächen zum Boden wahr.
    (kannst die Berührungspunkte zum Boden spüren?
    kannst du noch mehr deines Körpergewichtes in den Boden geben?
    Angst geht oftmals mit dem Gefühl einher, den Boden unter den Füßen zu verlieren, manche Menschen fühlen sich auch schwindlig oder desorientiert.
    Die Verbindung zu unseren Füßen hilft uns Halt zu finden.
    Das Kreisen der Füße öffnet die energetische Verbindung zu unseren Füßen.
  • bewusste Steuerung der Atmung.
    Meine liebste Übung für Panik, Angst – und Stresssituationen: die Lippenbremse

    • spitze deine Lippen
    • atme normal durch die Nase ein
    • lasse nun im Ausatem langsam deine Luft ausströmen
      (langsam und leicht als würdest du mit einer Kerzenflamme spielen)
    • lasse die Luft solange ausströmen wie möglich und warte bis sich der Körper den Einatem von selbst holt.

      Diese Übung hilft dir deinen Atem zu verlängern und damit dich zu beruhigen. Er verhindert Hyperventilation oder das Gefühl keine Luft

      mehr zu bekommen.

      Gedankenebene:

  • Wisse die Angst- oder Panikattacke wird vorübergehen!!!
    Angst rollt an, hat seinen Höhepunkt und klingt ab.
    Im Durchschnitt dauert eine Panikattacke 15 – 25 Minuten.
    Bei einer generalisierten Angststörung (dauerhafte Angst- und Stressreaktion)
    helfen diese Tipps ebenfalls die Angst zu lindern. (Ich weiß dies aus eigener Erfahrung.)
  • Ja, Angst kreiert Angstgedanken.
    Es ist gut, sich immer wieder und wieder zu sagen, dass es sich um Gedanken handelt und nicht um die Realität!
    Versuche mit deiner Konzentration bestmöglich in diesem Moment zu landen.
    Bist du tatsächlich in Gefahr? Schaue dich bewusst im Raum um.
    Versuche deine Aufmerksamkeit immer wieder von den Gedanken abzuziehen
    und auf etwas anderes zu lenken; zum Beispiel auf die Füße.Handlungsebene
  • Wenn du es irgendwie schaffst, dann versuche Angstsituationen nicht zu vermeiden, du kannst auf jeden Erfolg stolz sein, auch auf die ganz kleinen.Gefühlsebene
  • Sei gnädig und gut zu dir und verurteile dich nicht für deinen Zustand!